đ§ââď¸ Hexe statt đ Hase - Ostern in Finnland und Schweden
- Isabell Dewitt
- Mar 26, 2024
- 2 min read
Updated: Aug 1, 2024
Wer zu Ostern Finnland oder Schweden besucht, darf sich nicht erschrecken, wenn es an der TĂźr klingelt und dort eine kleine Bande Hexen steht. Sie mĂśchten nur einen kleinen StrauĂ oder eine selbstgebastelte Karte Ăźberreichen und dafĂźr ein paar SĂźĂigkeiten haben.

Diese niedliche Tradition fßr Kinder - ähnlich wie trick-or-treating zu Halloween - hat einen eher grausigen Ursprung: Der Glaube an Hexen ist in Skandinavien älter als das Christentum, aber mit der neuen Religion kam die Vorstellung, dass gerade in der Nacht auf Karfreitag bÜse Mächte viel Kraft durch den Verrat an Jesus bekamen. Grausame Hexen flogen dann auf ihren Besen auf die Insel Blükulla, um mit dem Teufel und seinen Gefolgsleuten Orgien zu feiern.
Der Brauch, sich als Hexen zu verkleiden, entstand im westlichen Schweden im frĂźhen 19. Jahrhundert, aber verbreitete sich erst im 20. Jahrhundert Ăźber ganz Schweden und nach Finnland.
đ Eine Osterhexe hat immer rote Backen und Sommersprossen, trägt ein Tuch ums Haar und einen langen Rock.
đ Je mehr Farben und Muster um so besser.
đ Wegen der eisigen Temperaturen im Norden um diese Zeit versteckt sich unter der Verkleidung oft ein Skianzug.
đ Der Besen darf natĂźrlich nicht fehlen.
đ Die traditionelle Kaffeekanne wird heute meistens durch einen Korb fĂźr die SĂźĂigkeiten ersetzt.
Eiersuche im Garten kennen finnische und schwedische Kinder eher nicht. Vor 100-150 Jahren haben deutsche Einwanderer den Osterhasen mit nach Schweden gebracht, er hat sich aber nie so richtig durchgesetzt. Wahrscheinlich war es ihm zu kalt âŚ
Egal, ob Sie den Osterhasen, grausige Osterhexen oder andere Osterbräuche bevorzugen, wßnschen wir Ihnen Frohe Ostern, Glad püsk & Hyvää pääsiäistä!
Welche Osterbräuche gibt es bei Ihnen?
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